„Als Lehrling nach Berlin und Mailand“

#vorarlberghatstyle – Vorarlbergs neue Generation der Friseure:
Im neuen Kurz-Interview spricht Silvija (19), Schneide Raum/Feldkirch, über Ansichtssachen und vielversprechende Perspektiven.

Silvija ist im dritten Lehrjahr, bezeichnet das Friseur-Team als zweite Familie und erzählt uns von den facettenreichen Aufgaben und aussichtsvollen Möglichkeiten.

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Der Traum:
„Seit ich mich erinnern kann, beschäftige ich mich gerne mit Haaren. Bereits als kleines Mädchen fand ich es immer toll, meine Tante – die ebenso Friseurin ist – bei der Ausübung des Handwerks zu beobachten. Mich hat damals schon sehr inspiriert, was eine Frisur, ein neuer Look alles verändern kann.“

Der Entschluss:
„Als eine Entscheidung für meine Zukunft anstand, schnupperte ich dennoch in verschiedenen Sparten. Besonders meiner Mama war es sehr wichtig, dass ich mir vollkommen sicher bin, wofür oder wogegen ich mich entscheide. Also sah ich mir beispielsweise das Arbeiten im Verkauf oder den Alltag als Zahnarztassistentin an. Über diese Erfahrungen und Einblicke war ich sehr froh, denn ich wusste recht schnell, wofür mein Herz schlägt.“

Das Gesamtpaket:
„Aus heutiger Sicht vereint der Job sogar die verschiedensten Berufsbilder. Das Arbeiten ist so abwechslungsreich, dass ich oft Servicekraft, Unterhalterin und Stylistin zugleich bin. Bei all den Aufgaben ist es sehr wichtig, gerne Kontakt mit Menschen zu haben. Sei es bei einer Kopf- oder Handmassage oder bei Gesprächen, die oft fast schon therapeutisch sind. Es ist das Gesamtpaket, was es zu einem so schönen Beruf macht.“

Der Motivationsfaktor:
„Lob ist nach wie vor ein großer Motivator und weckt meinen Ehrgeiz oft aufs Neue. Wenn ich tolles Feedback von Kunden bekomme, diese sogar explizit nach mir fragen und sich merklich freuen mich zu sehen – das Gefühl ist super und wahnsinnig motivierend.“

In ganz Europa unterwegs:
„Neben dem Alltag geht es aber auch um die Perspektive für die Zukunft und die beruflichen Möglichkeiten. Als Partnerbetrieb des Kosmetik- und Beauty-Labels Aveda kommen wir in den Genuss besonderer Ausbildungsmöglichkeiten. Ich durfte beispielsweise schon zu Seminaren nach Innsbruck, Berlin oder Mailand. Oft werden die Workshops in englischer Sprache abgehalten und nicht selten bin ich der einzige Lehrling unter den Teilnehmern. Ich schätze mich als sehr privilegiert, die Möglichkeiten für solche Aus- und Weiterbildungen zu erhalten.
Kürzlich erst war ich mit unserer Stylistin Dominique in Berlin und lernte unter Anweisungen von Johannes Holfeld, wie man richtiges Barbering anwendet.
So entsteht ein tolles Netzwerk, neue Kontakte werden geknüpft und wir haben die Möglichkeit, von Spezialisten zu lernen. Es ist ein schönes Zeichen der Wertschätzung und ein enormer Ansporn, wenn Einsatz und Engagement auf diese Art gefördert werden.“

silvija-johannes
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