„Vorarlberger Haarwerk 2017“

Rund 50 Lehrlinge aus allen drei Lehrjahren waren nach intensiver Vorbereitungszeit in ihren Salons im ganzen Land ins Feldkircher Montforthaus gekommen, um an jeweils einem männlichen sowie weiblichen Modell einer honorigen Fachjury das Gelernte zu präsentieren.

„Bereits bei der Auswahl der Modelle muss man ein gutes Händchen beweisen“, erklärt Innungsmeister Günther Plaickner, denn „wer ein Modell mit passenden Proportionen stylt, hat schon einiges gut. Natürlich muss die Vorbereitung, die sehr zeitintensiv ist, passen. Dazu gehört neben der täglichen Arbeit im Salon viel Durchhaltevermögen. Da muss ich allen Beteiligten, und zwar auch den Ausbildnern, ein großes Lob aussprechen.“ In die gleiche Kerbe schlägt Herbert Mähr, seines Zeichens Präsident der Akademie der Frisurenkunst Vorarlberg im Wifi. „Es ist wahnsinnig interessant zu sehen, wie sich die Lehrlinge im Laufe ihrer Lehrzeit steigern. Die Arbeiten hier sind auf sehr hohem Niveau. Die präsentierten Modelle zeigen vielfältige Interpretationen der in der Ausschreibung definierten Vorgaben, die ja sehr genau eingehalten werden müssen. Ich kann mich dem bereits ausgesprochenen Lob nur anschließen.“ Jetzt heißt es allerdings für die Siegerinnen fleißig weitertrainieren, denn die Leistungsdichte bei der Staatsmeisterschaft in Salzburg wird sehr hoch sein.

„Duett komplett“ bis „up to the top“

Während die teilnehmenden Lehrlinge des ersten Lehrjahres, die ja erst wenige Monate im Salon arbeiten, ihre beiden Modelle innerhalb von nur 45 Minuten zu einem harmonierenden Paar stylen sollten, gestalteten sich die Anforderungen an die in wenigen Monaten „fertigen“ Figaros schon umfangreicher. Den Herren wurde  in einer dreiviertel Stunde ein trendiger Cut mit exaktem Verlauf geschnitten und anschließend mithilfe eines Föhnstylings in Form gebracht. Anschließend ging es an das Kreieren einer kunstvollen Hochsteckfrisur – ebenfalls in der kurzen Zeit von 45 Minuten. Einige angehende Hairstylisten wagten sich zudem noch an den Sondergang „Brautfrisur“ oder stellten ihr Können in der Kategorie „Akademie Master Trophy“ an einem Technikkopf unter Beweis.

Staunen auch von Prominenten

Wie jedes Jahr waren auch beim Haarwerk 2017 zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft anwesend, um den Künstlern mit der Schere ihre Aufwartung zu machen. Ein genaues Bild über die Leistungen der jungen Haarkünstler machten sich die Promi-Jurymitglieder, zu der u.a. auch Nicole Hosp, Angelika Rein, Manuela Linhart Knafl, Birgit Rüdisser, Birgitt Frühstück oder Sonja Wallner, die Friseurgutscheine für an Krebs erkrankte Frauen in Empfang nehmen durfte, gehörten. Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser sowie Feldkirchs Bürgermeister Wilfried Berchtold waren vom Engagement und Einsatz der jungen Akteure genauso beeindruckt wie LTP Harald Sonderegger, WK-Dir. Helmut Steurer, WK-Vizepräsident Christoph Jenny, AK-Präsident Hubert Hämmerle, KR Peter Schenk, Innungsgeschäftsführer Josef Wohlgenannt, Thomas Wachter (WIFI), Spartenobmann Bernhard Feigl oder Landesberufsschuldirektorin Barbara Bergmeister-Keckeis. Schließlich jubelten aber die Preisträgerinnen und Preisträger der einzelnen Kategorien. Über den Gesamtsieg freute sich am Ende der Siegerehrung Corinna Kohler vom Salon Maischön in Egg.

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Innungsmeister Günther Plaickner mit Corinna Kohler und ihren Modellen.

Hier geht’s zur Ergebnisliste des Wettbewerbs: Ergebnisse Haarwerk 2017

 

Text: Natascha Moosbrugger11Merken

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